09/2018

Luise trägt einen rosa Strampelanzug. Sie ist 750 Gramm schwer und entspricht einem Frühchen, das in der 27. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen ist. Luise ist eine Puppe. Im EVK Lippstadt wird sie jetzt bei der Beratung von Frühcheneltern eingesetzt.

 

Eva Graefe, Kinderkrankenschwester und Heilpädagogin, hatte Luises „Geburt“ auf den Weg gebracht. In ihrer Fortbildung zur psychosozialen Elternberaterin lernte sie Puppen wie Luise kennen. Als Psychosoziale Elternberaterin ist Eva Graefe im EVK Lippstadt Anlaufstelle und Gesprächspartnerin für Eltern von Frühchen oder kranken Neugeborenen. Angestellt ist Eva Graefe beim Bunten Kreis – OWL Sonnenblume e.V. Das EVK Lippstadt bietet betroffenen Eltern jetzt in Kooperation mit dem Bunten Kreis ein intensives Beratungsangebot im Krankenhaus an.

 

Eltern eines Frühchens oder eines kranken Neugeborenen zu sein, ist eine große emotionale Herausforderung und kostet viel Kraft“, sagt Eva Graefe. Das Perinatalzentrum Level 1 im EVK Lippstadt versorgt kranke Neugeborene und Frühchen, die vor der 29. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, leichter als 1250 Gramm sind oder nach der Geburt ärztlich versorgt werden müssen. Die Eltern dieser Kinder haben eines gemeinsam: Sie haben Angst um ihr Baby und Angst vor dem, was noch vor Ihnen liegt. Eva Graefe: „Als Elternberaterin komme ich auch schon vor der Geburt ins Spiel. Bei Schwangeren, die wegen einer drohenden Frühgeburt eingewiesen werden oder wenn der Verdacht besteht, dass ein Kind nicht gesund auf die Welt kommt.“

 

Die Arbeit von Eva Graefe fängt da an, wo das Pflegepersonal im mitunter hektischen Klinikalltag an seine zeitlichen und fachlichen Grenzen stößt. Als Elternberaterin ist sie jeden Morgen auf der Wochenbettstation unterwegs. Hier erfährt sie von Ärzten, Schwestern und Hebammen, wo Unterstützung nötig ist. Eva Graefe: „Ich bin der „rote“ Faden mit dem sich Eltern hier im Perinatalzentrum durch die erste, schwierige Zeit mit ihrem Baby navigieren. Meine Arbeit ist ein kostenloses, freiwilliges Angebot.“

 

Frühcheneltern oder Eltern eines kranken Neugeborenen verbringen Wochen oder Monate jede freie Minute in der Klinik. Denn das Leben ihres Kindes spielt sich hier ab. „Da sind die vielen Ängste der Eltern und die Schwierigkeit ihren Alltag zu organisieren“, beschreibt Eva Graefe das, was sie aus den vielen Elterngesprächen mitnimmt. Was passiert mit Geschwisterkindern, wenn ich täglich in der Klinik bin? Was sagt der Arbeitgeber? Wie bekomme ich die Familie organisiert, wenn mein Kind dann zu Hause ist? Welche Hilfen kann ich in Anspruch nehmen? – Fragen über Fragen, die Eva Graefe beantworten kann. „Wenn nicht, kenne ich die richtigen Ansprechpartner“. Psychosoziale Elternberatung ist Netzwerkarbeit – mit Psychologen, Ärzten, Seelsorgern, unterstützenden Hilfen, wie zum Beispiel dem Bunten Kreis OWL – Sonnenblume e.V..

 

Luise soll bei der Beratung von Eltern helfen, die damit rechnen müssen, dass ihr Kind zu früh auf die Welt kommt. „Luise kann diesen Eltern schon im Vorfeld Berührungsängste nehmen. Sie kann Eltern klar machen, was es heißt ein Frühchen in den Armen zu halten“, erklärt Eva Graefe. 45 Puppen wie Luise gibt es in ganz Deutschland – an Krankenhäusern und in Beratungsstellen. Luise ist teuer: 500 Euro hat der Bunte Kreis OWL Sonnenblume bezahlt. Möglich machte den Kauf eine Spende des Vereins Mittendrin-Dedinghausen e.V. Für den Einzug von Luise in das EVK Lippstadt war die Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“, Barbara Mitschdörfer, extra nach Lippstadt gekommen. Eva Graefe: „Das Leben mit einem Frühchen oder einem kranken Neugeborenen ist zwar eine große Herausforderung aber wir tun viel, damit die Eltern mit ihren Sorgen und Ängsten nicht alleine sind.“

 

Im Bild v.l.: Schwester Leonie (K4 Neonatologie), Frau Lipus-Heinemann (Verein mittendrin-dedinghausen), Eva Graefe (Verein Sonnenblume), Barbara Mitschdörfer (Vorsitzende vom Bundesverband das frühgeborene Kind), Dr. Haftel (Chefarzt Kinderklinik Lippstadt) und Schwester Janine (K4 Neonatologie).

06/2018

06/2018


05/2018

5. GeschwisterTag im Kletterpark Rietberg

 

 

 

05/2018

Bielefelder Landfrauen spenden

Ein großes Dankeschön an die Bielefelder Landfrauen, die den Erlös aus dem Kuchenverkauf des Senner Ostermarktes an Marina Wiegers übergaben. Den ausführlichen Pressebericht des Westfalen-Blattes finden sie in unserem Pressebereich.

05/2018

Unsere neuen Vereinsflyer sind online

In der Rubrik Service oder hier unten finden sie die Links zu unseren neuen Flyern, in denen sie sämtliche Informationen zum Verein Bunter Kreis OWL-Sonnenblume e.V. und über unsere Arbeit zusammengefasst nachlesen können.


01/2018

Neue Strukturen einstimmig beschlossen

Im 14. Jahr nach seiner Gründung wird der Verein Bunter Kreis OWL-Sonnenblume seit dem 1. Januar 2018 mit einem hauptamtlichen Vorstand und einem ehrenamtlichen Aufsichtsrat geführt.

Auf der ordungsgemäßen Mitgliederversammlung wurde die Umwandlung der Vereinstrukturen von den anwesenden Mitgliedern einstimmig beschlossen. Der alte, eherenamtlich arbeitende Vorstand um Julia Gaffling, Jörg Viemann und Andreas Brandwein, der im Verein zukünftig als Schriftführer fungieren wird, schied zum 31. Dezember 2017 auf eigenen Wunsch hin aus.

 

Der neue ehrenamtliche Aufsichtsrat, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde, setzt sich aus folgenden Personen zusammen. Vorsitzender ist der Jurist Steffen Buch (Personalleiter beim Kreis Gütersloh). Die weiteren Mitglieder sind Stefan Oldemeier (Filialleiter Deutsche Bank Bielefeld), Stefan Krane (Geschäftsführer verschiedener Unternehmen der J.H. Frankenfeld Gruppe) und Christoph Wolter (Geschäftsführer bei der HEPRO GmbH).

Zur neuen hauptamtlichen Vorsitzenden ernannte der Aufsichtrat nun Anke Brandwein, bisher Leitung der Sozialmedizinischen Nachsorge. Dieses Amt wird sie neben ihrer Vorstandstätigkeit auch weiterhin ausüben.

 

Auf dem Bild (v.l.): Christoph Wolter, Anke Brandwein, Stefan Oldemeier, Susanne Klefmann, Steffen Buch

01/2018

Zwei großzügige Spenden zum Jahresstart

Gleich zu Beginn des neuen Jahres erhielten wir vom "Dünner Flohmarkt Team" und vom "Posaunenchor Stiftskirche" aus Bünde und Quernheim zwei sehr liebe Anschreiben (siehe unten) und großzügige Spenden, für die wir uns auch an dieser Stelle sehr herzlich bedanken möchten!


Sehr geehrte Frau Wiegers,

 zunächst möchte ich Ihnen und Ihrem Team alles Gute zum neuen Jahr und viel Erfolg bei Ihrer weiteren Arbeit für das Projekt SieRa wünschen.

Wie Sie den beigefügten Artikeln aus der Bünder Zeitung und der Neuen Westfälischen entnehmen können, haben wir am Tag vor Silvester einen zwar sehr feuchten, aber dennoch erfolgreichen Bläsereinsatz in Stift Quernheim gehabt. Wir haben 485 Euro gesammelt und werden den Betrag voraussichtlich auf 700 Euro aufstocken können aus Spenden, die wir im Laufe des Jahres erhalten haben. Den Gesamtbetrag werden wir Ihnen in einigen Wochen (nach der Jahreshauptversammlung) überweisen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Häseler

 

 

Sehr geehrte Frau Brandwein,

das Dünner Flohmarkt Team freut sich, dass wir Sie nochmals mit einer Spende von 300 Euro für das Geschwisterprojekt SieRA unterstützen können.

 

Ein frohes neues Jahr und viele Grüße

Sandra Wetzel

 

11/2017

„Frühe Hilfen in Lippstadt“
Zweites Netzwerktreffen zum intensiven Austausch genutzt

 
Lippstadt. Zu einem zweiten Treffen kam das Netzwerk „Frühe Hilfen in Lippstadt“ in der Volkshochschule Lippstadt zusammen. Vom Fachdienst Jugend und Familie der Stadt Lippstadt organisiert, trafen sich über 70 Fachkräfte und Elternvertreter zum Thema „Rund um das erste Lebensjahr“. 
 
„Das erste Lebensjahr ist für ein Kind absolut prägend“, leitete Kerstin Werner vom Fachdienst Jugend und Familie die Veranstaltung ein. Dabei können Schwierigkeiten und Fragestellungen auftauchen, die von den Eltern nur schwer allein bewältigt werden können. Die gute und wichtige Botschaft der Veranstaltung: Es gibt eine Vielzahl von Unterstützungsangeboten für Eltern und Kinder, die ab der Schwangerschaft beginnen und sich durch die ersten drei Lebensjahre ziehen. „Wichtig ist aber auch, dass alle Beteiligten und Anbieter in diesem Bereich voneinander wissen“, sagt Kerstin Werner, denn „Frühe Hilfen“ würden sich in mindestens sechs verschiedenen Hilfesystemen finden, die strukturell allerdings nicht zwingend miteinander verbunden seien.
 
Dem entgegenzuwirken, ist das Ziel der Netzwerktreffen „Frühe Hilfen in Lippstadt“. Und so wurde der Nachmittag anfänglich für kurze Vorträge sechs verschiedener Anbieter „Früher Hilfen“ genutzt, diente aber vor allem dem direkten Austausch im Rahmen von Workshops und Gesprächen.
 
„Die Vernetzung sämtlicher Akteure aus Gesundheitshilfe, Schwangerenberatung, Ehrenamt, Jugendhilfe und Sozialer Sicherung ist uns ein großes Anliegen, denn Familien in einem frühen Stadium zur Seite zu stehen und ihnen Hilfen an die Hand zu geben, kann die Entwicklung des Kindes deutlich positiv beeinflussen“, sagt Kerstin Werner. Die Sozialarbeiterin hofft daher darauf, dass sich der Kreis der Netzwerker im Bereich „Frühe Hilfen“ stetig erweitert und lädt schon jetzt zum nächsten Treffen im Frühsommer 2018 ein. Dann werden unter anderem Tagespflege, Kindertagesstätten und die Frühförderung im Mittelpunkt stehen.

 

Fotos: Julia Scharte/ Stadt Lippstadt

Über 70 Fachkräfte und Elternvertreter kamen zum zweiten Netzwerktreffen „Frühe Hilfen“ in der VHS zusammen.

Verschiedener Anbieter aus dem Bereich „Frühe Hilfen“ leiteten mit kurzen Impulsvorträgen in den Nachmittag ein, der mit Workshops und Gesprächen dem aktiven Netzwerken dienen sollte.   


11/2017

Augsburg, 13. November 2017 – Morgen ist Weltdiabetestag. Circa eines von 670 Kindern erkrankt an Typ 1 Diabetes, ein immer größer werdender Anteil ist bei der Diagnose jünger als fünf Jahre. Sozialmedizinische Nachsorge ist für diese Kinder und Familien unersetzbar, um den Start in ein „neues Leben mit Diabetes“ zu schaffen.Die Nachsorge leisten in Deutschland rund 90 Bunter-Kreis-Einrichtungen, die jedoch mit den Krankenkassen noch immer um die Finanzierung ringen müssen.

 

Der Typ 1 Diabetes ist die häufigste chronische Stoffwechselerkrankung im Kindesalter, wobei der Körper gar kein Insulin mehr herstellt und von Anfang an täglich Insulin gespritzt werden muss. Es ist eine Erkrankung des Immunsystems und hat damit ganz andere Ursachen als der durch den Lebensstil beeinflusste Typ 2 Diabetes.

 

Emma war drei Jahre alt, als bei ihr Diabetes Typ 1 festgestellt wurde. Die Diagnose war ein Schock, erinnert sich Mutter Daniela Christoforetti: „Ich hatte unglaubliche Ängste, bei der exakten Berechnung der Insulineinheiten etwas falsch zu machen.“ Im Krankenhaus erfuhr die Familie vom Bunten Kreis, der Eltern beim Übergang vom Krankenhaus zum Alltag unter die Arme greift. Nachsorgeschwester Christiane kam als Diabetesberaterin einmal die Woche in die Familie, um zu vermitteln, zu ermutigen und neue Wege aufzuzeigen. Vor allem das Aufklären im Kindergarten war ein wichtiger Schritt in Richtung Normalität, denn Emma sollte nach dem Einstellen im Krankenhaus so schnell wie möglich wieder ein normales Leben führen. „Durch die Hilfe von Schwester Christiane haben wir in den organisatorischen Alltag gefunden und auch dahin, dass Emma zu Kindergeburtstagen gehen kann und ihr bisheriges Leben wieder hat. Das wäre ohne die Nachsorge nicht möglich gewesen“, erklärt Daniela Christoforetti. Seit drei Jahren lebt Emma nun mit vielen Insulininjektionen tagtäglich, die sie mit stiftähnlichen Geräten, „Insulinpens“, durchführt. Sie kennt sich aus und kann schon vieles alleine, macht Triathlon, geht Reiten und fährt Ski.

 

Die Diabetes-Nachsorge muss finanziert werden

 

Bei den meisten Familien reicht die Diabetesschulung im Krankenhaus bei Weitem nicht aus, um leichte und auch teilweise schwere Therapiefehler zu vermeiden. Für diese Kinder ist Nachsorge daher eine lebenswichtige Leistung, die von den Krankenkassen unbedingt übernommen werden muss. Dennoch wird Sozialmedizinische Nachsorge für Kinder mit Diabetes in den meisten Fällen nicht genehmigt. Die betreuenden Bunter-Kreis-Einrichtungen müssen 25-35 Prozent an Spendengeldern zuschießen, um die Versorgung dieser Kinder gewährleisten zu können.

 

Andreas Podeswik, 1. Vorstand des Bundesverbands Bunter Kreis e.V. fordert daher von Politik und Krankenkassen: „Die hohe Belastung durch die unheilbare Krankheit Diabetes mit ihrer komplexen Therapie muss anerkannt werden. Die Kinder und ihre Familien haben keinen Tag Pause in ihrem Leben.“ Aus diesen Gründen müsse die Sozialmedizinische Nachsorge angemessen bewilligt und insbesondere die Kosten der aufsuchenden Hilfe übernommen werden. „Trotz neuester Techniken brauchen die Patienten persönliche Anleitung und Hilfe bei der Therapiekoordination zu Hause, in der Kita und in der Schule.“

 

Ohne Nachsorge geht es nicht

 

Die Probleme, vor denen Eltern mit einem erkrankten Kind stehen, sind vielschichtig. Sie müssen die Berechnung der Kohlenhydrat-Einheiten korrekt beherrschen. Der Insulinbedarf ist sehr schwer einschätzbar, da die Kinder unregelmäßig essen, selten die berechnete Menge aufessen, sich unvorhersehbar viel oder wenig bewegen und häufig an fieberhaften Infekten leiden. Gerade Kleinkinder wehren sich oftmals gegen das Stechen zur Blutgewinnung und die Insulininjektionen. Die Abwehr setzt oftmals erst zu Hause ein, wenn die Kinder merken, dass der Diabetes von der Klinik mit nach Hause kommt. Durch die Pflicht, ihr Kind für die Blutzuckerkontrolle stechen und zur Insulingabe spritzen zu müssen, fühlen sich Eltern im Alltag überfordert. Das kann zu erheblichen Beziehungsproblemen führen. Kommen Infektionskrankheiten hinzu, müssen die Eltern zu wahren Diabetesexperten werden, da der Insulinbedarf sofort angepasst werden muss. Die Folgen der Überforderung mit der komplexen Insulintherapie zeigen sich in einer dauerhaft schlechten Stoffwechsellage des Kindes, die wiederum zur frühen Ausbildung von diabetesbedingten Folgeschäden beiträgt.

 

Für die Betreuung eines diabeteserkrankten Kleinkindes wird ein Gespräch mit dem Personal des Kindergartens oder mit Behörden nötig. In der Nachsorge kann ein geeigneter Pflegedienst organisiert werden, der das Kind in Kindergarten, Hort, Mittagsbetreuung oder Grundschule unterstützt. Auch in sozialrechtlichen und finanziellen Fragen kann die Nachsorge beraten und unterstützen oder wenn nötig mit dem Kinderarzt vernetzen.

 

 

 

Über den Bundesverband Bunter Kreis e.V.:

 

Der Bundesverband Bunter Kreis e.V. organisiert, informiert, fördert und vernetzt bundesweit rund 90 Nachsorge-Zentren, die Patienten und deren Familien nach der Entlassung aus dem betreuten Klinikalltag weiterversorgen. Oberstes Ziel des Bundesverbandes ist es, eine flächendeckende Nachsorge in Deutschland aufzubauen. Um dies zu erreichen, müssen neue Nachsorge-Zentren errichtet, bestehende Versorgungsgebiete vergrößert, die Qualität überwacht sowie die Finanzierung durch Verträge mit Krankenkassen gesichert werden. Schulungen, Coachings, Veranstaltungen und Qualitätsaudits gehören unter anderem zu den Verbandsleistungen. Der Bundesverband vertritt die Interessen seiner Mitglieder-Einrichtungen aktiv bei Kostenträgern und Politik und sorgt dafür, dass das Bestehen der Einrichtungen auch finanziell langfristig und nachhaltig gesichert ist.

2017-10-25


Heimatverein Stedefreund spendet 300€

10/2017

Im Rahmen der Seniorenfeier 2017 überreichte der Heimatverein Stedefreund dem Verein Sonnenblume einen symbolischen Scheck über 300€. Anke Brandwein, die selbst in dem Heimatverein in der Theatergruppe aktiv ist, stellte zu dem den rund 100 Besuchern, unter ihnen auch der Herforder Bürgermeister Tim Kähler, unser Geschwisterprojekt SieRa vor. Wir sagen vielen herzlichen Dank für die erneute Spende des Heimatvereins Stedefreund!

Deutsche Bank Herford unterstützte Familienfest des Bunten Kreises OWL – Sonnenblume e.V.

10/2017

Von links: Nicole Koch (Deutsche Bank), Anke Brandwein (Sonnenblume), Melanie Winkel (Deutsche Bank), Susanne Klefmann, Marianne Syroka, Marina Wiegers (Sonnenblume)

Von links hinten: Fred Mester, Manuela Habenicht, Kirsten Schultz, Astrid Rehmeier, Thomas Niemeier, Melanie Winkel, Daniel Westermann

Unten v.l.: Nicole Koch, Heike Walkenhorst 

Auf dem Bild fehlt Daniela Oldemeier


Mit einem Familienfest haben Mitarbeitende der Deutschen Bank Herford am Sonntag, den 15.10.2017 das diesjährige Familienfest des Bunten Kreises OWL – Sonneblume e.V. im Falkendom in Bielefeld unterstützt.
Der Verein hatte an diesem Tag alle Vereinsmitglieder, Unterstützer, Familien und Freunde eingeladen, um den erfolgreichen Start seines Geschwisterprojekts SieRa, das sich an Geschwisterkinder von Kindern mit chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen richtet, zu feiern. Mit ihrem „Social Day“ fördert die Deutsche Bank regelmäßig das soziale Engagement ihrer Mitarbeiter. „Durch einen Zeitungsartikel wurde ich aufmerksam auf den Verein und für mich war sofort klar, dass ich dieses sinnvolle Projekt mit meinen Kollegen unterstützen möchte“, so Nicole Koch.

 

So unterstützten an diesem Tag 10 Helferinnen und Helfer der Deutschen Bank das Familienfest, in dem sie eine Hüpfburg und eine Schaumkuss-Kanone bereitstellten, mit den Kindern bastelten, und die Besucherinnen und Besucher mit Limo, Kaffee und Kuchen bewirteten. „Die Kinder und ihre Familien hatten einen riesen Spaß“, befand Anke Brandwein vom Verein Bunter Kreis OWL – Sonnenblume e.V..

Der Verein freute sich außerdem über eine Spende in Höhe von 1000 Euro und einer neuen Beachflag, die an diesem Tag durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutsche Bank Herford überreicht wurden. Mit im Gepäck hatten sie außerdem noch eine großzügige Spende einer Kundin in Höhe von 500 Euro.

Das Westfalen-Blatt berichtet in seiner Ausgabe vom 19.10.17 von unserem Fest!


08/2017

1. GeschwisterTAG ein voller Erfolg

 

Am 27.08.2017 veranstaltete der Bunte Kreis OWL Sonnenblume e.V. seinen ersten GeschwisterTAG für Geschwister von Kindern mit chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen. Acht Kinder im Alter von 7-11 Jahren fanden sich an diesem Tag zu „Ritterspielen“ im Falkendom in Bielefeld ein. Für die Kinder startete der Tag mit „Dem Kreis der Gemeinsamkeiten“.

 

Spielerisch konnten sie so herausfinden, dass sie alle eine Gemeinsamkeit teilen – Bruder oder Schwester eines chronische kranken oder behinderten Kindes zu sein. Weiter ging es dann mit einer Wasserbombenschlacht, Drachenschwanzfangen und dem Gestalten eines persönlichen Familienwappens. Die Kinder erstellten auf sehr kreative Weise sehr schöne Wappen ihrer Familie her und stellten dabei ihre eigenen aber auch die Stärken der Familie heraus.

 

Um 15 Uhr endete der GeschwisterTAG. Die Betreuerinnen bekamen durchweg positive Rückmeldungen, aber „die Wasserbombenschlacht hätte ruhig etwas nasser ausfallen können!“ merkte ein Junge an. Ein weiterer meinte „Ja, und etwas länger hätte der Tag auch noch sein können! Ich freue mich echt schon auf den nächsten!“.

Der nächste GeschwisterTAG findet am 15. Oktober statt. An diesem Tag machen die Geschwisterkinder einen Ausflug zur Sparrenburg und können dort unter anderem üben, mit Pfeil und Bogen zu schießen.

Anmeldungen bitte bis zum 2. Oktober an wiegers@sonnenblume-owl.de oder unter 05241-903570.

 

Sehr bedanken möchten wir uns bei Christinen Brunnen Bielefeld, die den GeschwisterTAG mit einer Getränkespende unterstützt haben sowie beim Falkendom, in dessen Räumlichkeiten der GeschwisterTAG stattfinden konnte!

 

In ihrer Ausgabe vom 30.08.2017 berichtet die Neue-Westfälische ausführlich, den Artikel finden sie in unserem Pressebereich.

 


Sonnenblume-OWL bei Radio Gütersloh

08/2017

 

 

 



06/2017

Spendenübergabe: Dünner Flohmarkt-Team unterstützt Geschwisterprojekt

 

Bünde. Nach jedem Basar spendet das Dünner Flohmarkt-Team einen Teil des erwirtschafteten Gewinns für wohltätige Zwecke. Insgesamt 400 Euro überreichten die Helferinnen und Helfer dieses Mal an das Geschwisterprojekt SieRa des Bunten Kreises OWL-Sonnenblume e.V.

Das Team veranstaltet seit 2009 3x jährlich Flohmärkte und Basare für Kinderartikel aller Art. Auch in diesem Jahr gab es am 01. April 2017 wieder den beliebten Frühjahrsbasar „Alles fürs Kind“, bei dem zahlreiche Besucher für einen guten Umsatz gesorgt haben.

Der Flohmarkt sei auch dieses Mal ein voller Erfolg gewesen. "Der von uns erwirtschaftete Betrag wird an die Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde Dünne und an andere gemeinnützige Projekte, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzen, gespendet.", so Claudia Wieck vom Dünner Flohmarkt-Team. Als Ende April ein Zeitungsartikel über den Verein Bunter Kreis OWL - Sonnenblume e.V. und das darin beschriebene Geschwisterprojekt erschien, erkannte das Team darin eine langjährige Teilnehmerin der vergangenen Basare – Frau Floß-Saurer. Sofort war klar, dass dies ein Projekt ist, welches das Team sehr gerne unterstützen möchte.

Im Namen des Organisationsteams begrüßte Claudia Wieck am 19. Juni nun drei Vertreterinnen des Bunten Kreis OWL – Sonnenblume e.V. bei Kaffee und Keksen im Gemeindehaus Bünde-Dünne. Die Helferinnen und Helfer überreichten den Scheck an Anke Brandwein, Marina Wiegers und Kathrin Floß-Saurer vom Bunten Kreis OWL – Sonnenblume e.V.. Der Verein bietet Familien seit 10 Jahren nachhaltige Unterstützungsangebote im häuslichen Umfeld, damit sie in belastenden Lebenssituationen mit ihren Fragen, Sorgen oder Ängsten nicht alleine sind. „Wir freuen uns sehr über diese Zuwendung, da unsere Arbeit auf Spenden angewiesen ist“ sagte Anke Brandwein. Insgesamt erhielt der Verein Bunter Kreis OWL – Sonnenblume e.V. 400 Euro vom Team des Dünner Flohmarkts. Der Betrag soll für das Geschwisterprojekt SieRa des Vereins genutzt werden. SieRa ist ein unterstützendes Projekt für Geschwister von Kindern mit chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen. Das Projekt verfolgt das Ziel, die Geschwisterkinder mit Spiel und Spaß zu begleiten und gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie sie mit ihrer besonderen Lebenssituation besser umgehen können.

 

Der nächste Basar für Kinderkleidung findet am 21. Oktober 2017 statt. Von 14 – 16 Uhr begrüßt sie dann das Team im Gemeindehaus der Ev.Kirchengemeinde Bünde-Dünne, Kirchbrink 10a. Am 18. November 2017 veranstaltet das Team einen reinen Spielzeugbasar, ebenfalls von 14 – 16 Uhr im Dünner Gemeindehaus. Wenn sie als Verkäufer daran teilnehmen möchten, können Sie sich vom 09. - 15. September 2017 (Basar nur für Kleidung ) und vom 07. – 13. Oktober 2017 ( nur für den Spielzeugbasar) ein Anmeldeformular anfordern, unter der Mailadresse: duenner-flohmarkt-team@gmx.de. Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Claudia Wieck auch telefonisch zur Verfügung : 05223 – 49 19 262

Zum Dünner Flohmarkt-Team gehören 7 Frauen und 10 Kinder von denen auf dem Foto leider nicht alle anwesend sind.

Von rechts nach links: Claudia Wieck, Petra Konietzka, Angela Ransiek, Louis Franzen, Michelle Franzen, Tyres Kniep, Heike Franzen, Larina Wetzel, Marie-Claire Franzen, Sandra Wetzel, Mara Büttke mit Anke Brandwein, Kathrin Floß-Saurer und Marina Wiegers vom Bunten Kreis OWL. Nicht anwesend sind : Simone Büttke, Michaela Menzel, Anna Menzel, Valerie Wieck, Meike Konietzka und Kacy Kniep.

 

 

 


06/2017

Geschwistertage in Gütersloh und Bielefeld

 

Am 4. Juli starten unsere Geschwistertage in Gütersloh. Die Neue-Westfälische berichtet in ihrer Ausgabe vom 7. Juni über das neue Angebot des Bunten Kreises OWL-Sonnenblume, das sich an Geschwisterkinder von behinderten und chronisch kranken KIndern richtet. Die Termine finden sie auf unserer Internetseite im Bereich Unsere Angebote/ Geschwisterprojekt SieRa.

 

Den Artikel aus der Neuen-Westfälischen lesen sie hier.


05/2017

Sponsorenlauf der Grundschule Eickum

 

Am 19. Mai veranstaltete die Grundschule Eickum wieder ihren traditionellen Sponsorenlauf.

 

Alle Kinder der Klassen eins bis vier hatten im Vorfeld fleißig Sponsoren im privaten Umfeld gesammelt, die pro gelaufene Runde einen frei zu wählenden Betrag in den Spendentopf einzahlen. Die von der Lehrerschaft und dem Förderverein bestens organisierte Veranstaltung trotzte auch dem zeitweise regnerischen Wetter, die Kinder und auch die Erwachsenen hatten ihren Spaß und die vielen kleinen Läufer waren total engagiert.

 

Der Reinerlös der Veranstaltung kommt der Grundschule Eickum, dem Verein "handanhand" und dem Bunten Kreis OWL-Sonnenblume zu Gute. Beide Vereine hatten zu dem mit einem gemeinsamen Info-Stand die Gelegenheit, sich den Besuchern vorzustellen. Unsere Sozialpädagogin Marina Wiegers, sowie Anke Brandwein als Leitung der Sozialmedizinischen Nachsorge und Vorstandsmitglied Andreas Brandwein standen den vielen Besuchern Rede und Antwort.


05/2017

Netzwerktreffen Frühe Hilfen in Lippstadt

 

Unsere beiden Mitarbeiterinnen Susanne Klefmann, Leitung der Frühen Hilfen und Eva Graefe haben in der vergangenen Woche beim Lippstädter Netzwerktreffen Frühe Hilfen mitgewirkt.

Zum Artikel

 


04/2017

Geschwisterprojekt SieRa

 

Wir freuen uns sehr, dass in der heutigen Ausgabe der Neuen-Westfälischen unser Geschwisterprojekt SieRa überregional vorgestellt wird und möchten uns ganz herzlich bei der NW und der Familie Floß-Saurer für ihre Unterstützung bedanken.

Zum Artikel

 


03/2017

Fachtagung zur Sozialmedizinischen Nachsorge chronisch kranker Kinder schlägt Alarm

 

Augsburg, 30. März 2017 – Obwohl Sozialmedizinische Nachsorge eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherungen ist, müssen die betreuenden "Bunter Kreis" Einrichtungen 25 bis 35% an Spendengeldern zuschießen, um die Versorgung von chronisch und schwer kranken Kindern gewährleisten zu können. Das Sozialmedizinische Nachsorgesymposium, das am vergangenen Wochenende in Augsburg stattfand, sandte ein Warnsignal an die Öffentlichkeit: Ersten Einrichtungen droht sogar die Insolvenz.

 

Über 200 Ärzte, Mitarbeiter/innen aus Nachsorge-Einrichtungen und Experten aus dem Gesundheitswesen trafen sich am 24. und 25. März zu der Fachtagung des Bundesverbands Bunter Kreis e. V. Ein Schwerpunkt der Vorträge war in diesem Jahr die Sozialmedizinische Nachsorge (SN) bei Kindern mit chronischen Erkrankungen wie z. B. angeborenem Herzfehler, neuropädiatrischen Erkrankungen oder Adipositas. Im Fokus stand des Weiteren die Abgrenzung der Sozialmedizinischen Nachsorge von Leistungen der „Frühen Hilfen“ und der ambulanten Palliativmedizin für Kinder und die Definition von Gemeinsamkeiten.

 

Die am Samstag anwesende Schirmherrin Claudia Roth (MdB und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages) betonte die gesellschaftliche Relevanz der Nachsorge: „In der Sozialmedizinischen Nachsorge wird unersetzliche Arbeit geleistet – zum großen Glück für die Betroffenen, aber auch zum ganz großen Glück für unsere gesamte Gesellschaft.“ So wichtig diese Aufgabe ist, so schlecht ist sie finanziert. Ersten Einrichtungen droht gar die Insolvenz, da die Vergütung durch die gesetzlichen Krankenversicherungen den Bedarf nicht deckt. Andreas Podeswik, 1. Vorstand des Bundesverbandes, forderte Unterstützung durch die Politik: „Wir wünschen uns sehr, dass die Kostenträger mit uns in Verhandlungen treten, damit für uns eine auskömmliche Vergütung entsteht. Dieses Thema drückt die Einrichtungen inzwischen so sehr, dass wir befürchten, mittelfristig nicht mehr alle Kinder versorgen zu können.“ Claudia Roth versprach, das Thema an die zuständigen Gesundheitspolitiker aller Parteien im Bundestag weiterzugeben.

 

Jedes Jahr sind mehr als 40.000 Familien in Deutschland damit konfrontiert, dass ihr Kind zu früh geboren wird, schwer erkrankt, verunglückt oder stirbt. Im Krankenhaus werden die Kinder mit modernster Medizin versorgt. Sobald sie aber entlassen werden, sind die Familien vor enorme Herausforderungen in der eigenständigen Pflege, Therapie und Organisation gestellt und oftmals damit überfordert. Um diese Familien adäquat weiterzuversorgen, gibt es in Deutschland rund 90 Nachsorge-Einrichtungen, die alle nach dem Nachsorge-Modell „Bunter Kreis“ arbeiten. Sie sichern über den Krankenhaus-Aufenthalt hinaus die Betreuung und Aufklärung der Familien und bieten wichtige Hilfe beim Umgang mit der Krankheit im Alltag, bei bürokratischen Hürden oder Arztterminen. Sie vernetzen rechtzeitig und koordinieren die Zusammenarbeit mit dem ambulanten Helfersystem.


01/2017

Im Januar 2017 durfte unsere ehrenamtliche Öffentlichkeitsbeauftragte Annette Bindernagel vom Rotary Club Halle die großzügige Spende in Höhe von 2500 Euro in Empfang nehmen. Den Pressebericht der Benefizverantaltung finden sie auf unserer Homepage im Bereich "Presse".


12/2016

Kurz vor Weihnachten durfte unsere Vereinsgründerin und ehrenamtliche Öffentlichkeitsbeauftrage Annette Bindernagel in den Räumen des Gartencenter Brockmeyer aus den Händen von Inhaber Henry Brockmeyer einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro entgegen nehmen.


12/2016

Im Dezember 2016 haben wir von der Ehlert GmbH, ein Fachgroßhandel für Bedarfsartikel der Nahrungsmittelproduktion, eine großzügige Spende erhalten.

Unsere Case-Managerin und Leitung der Sozialmedizinischen Nachsorge sowie für das Geschwisterprojekt SieRA, Anke Brandwein, erhielt in den Räumlichkeiten des Verler Unternehmens aus den Händen von Gesellschafter Philipp Ehlert und Geschäftsführer Tobias Ortkras  den symbolischen Scheck über 5000 Euro. Die Presseartikel finden sie hier.